Im Gegensatz zu einem unerfüllten Kinderwunsch, der im Idealfall völlig symptomlos sein kann, sind häufig begleitende Krankheitsbilder wie Endometriose oder Adenomyose mit einer tlw. belastenden Symptomatik assoziert.
Auch die interstitielle Zystitis imponiert mit Blasenschmerzen, einem imperativen Harndrang und hoher Miktionsfrequenz.
Was sie für umweltmedizinische Fallanalysen interessant machen kann, ist die Tatsache, das die Ursache nicht infektiös sind, konkret bis heute unbekannt und daher auch keine kausale Therapie möglich ist.
Bei der Endometriose beschreibt das IQWIG, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen kurz.
Warum eine Endometriose genau entsteht, ist noch nicht geklärt (1).
Bei der interstitiellen Zystitis schreibt das Informationsportal des Pharmakonzerns MSD lapidar:
Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt. (2).
Nein, die Fallanalysen sind kein Ersatz für einen Frauenarzt, Urologen oder Radiologen. In den meisten Fällen sind bereits bildgebende und körperliche Untersuchungen gemacht und befundet worden.
Bei den Detailanamnesen geht es um eine (zeitintensive) Abklärung, ob ein Kontakt mit synthetischen Substanzen, denen wir jeden Tag in geringer Menge ausgesetzt sein können, zu einer symptomatischen Anreicherung geführt haben kann.
Je detaillierter die Patientin bereit ist, auch über intime Details zu sprechen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine mögliche Ursache zu ermitteln. Das liegt daran, das der Ort der Beschwerden der Unterbauch, manchmal der Intimbereich ist. Es kann der entscheidende Hinweis damit gegeben werden.
Eine minimal invasive Operation (Laparoskopie) dient häufig nur der Sicherung der Diagnose, wobei gefundene Wucherungen verödet werden. Eine Patientin hat im wesentlichen nur den Vorteil, das ihr bestätigt wurde, das es nicht psychisch ist, falls sie sich selbst unsicher war. Offizielle Quellen sprechen davon, das es in 40 bis 50 % der Fälle zu Rezidiven kommt (3), manche sprechen von 20 bis 80 %, was abhängig vom Stadium der Erkrankung ist (4).
Ein grosser Vorteil der Detailanamnesen ist natürlich die Möglichkeit der Vermeidung der Operation.
Ob evtl. zukünftige Operationen vermieden werden können, indem man danach erst nach synthetischen Faktoren schaut, muss im Einzelfall eingeschätzt werden.
Da wir keine Wirkstoffe verkaufen und auch keine explizit empfehlen, sind wir unabhängig bei der Recherche.
Unserer Auswahl an Wirkstoffen bezieht sich fast auschliesslich auf Studienergebnisse, wobei die Herausforderung ist,
nicht patentierbare Wirkstoffe zu finden, die naturgemäß keine Lobby haben und immer einen zweiten Blick Wert sind.
Verwendet hat sie aber bis jetzt jede Frau bzw. jedes Paar. Und wenn Feedback kam, war es durchweg positiv.
(1) Fachartikel Endometriose (IQWIG)
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(2) Fachartikel Intersititielel Zystitis (MSD)
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(3) Fachartikel 2021 (DAZ)
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(4) Fachartikel 2011 (Arzneimitteltherapie)
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