Begrüßung

FAQ

Kinderwunschanamnese

Warum beschäftigen Sie sich mit dem Thema ungewollte Kinderlosigkeit ?

Das hat sich eher zufällig ergeben. Bei den Analysen von Frauen mit Unterbauch-/Regelschmerzen, tlw. mit offizieller Endometriose Diagnose wurde gelegentlich auch eine ungewollte Kinderlosigkeit  beim Detailanamnesebogen angegeben.
Von einigen Frauen hat man dann später nebenbei erfahren, das nicht nur die Schmerzen reduziert oder sogar komplett weg waren, sondern es auch plötzlich mit dem Kinderwunsch geklappt hat, was natürlich dann eine doppelte Freude war.

Was sind die offiziellen Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit  ?

Eine Uniklinik spricht bei Frauen von folgenden offiziellen Risiken. (1)

  • Verschlüsse der Eileiter (Tubenverschluss)
  • Störungen des Hormonhaushaltes (z.B. PCOS)
  • Endometriose

Die beschriebenen Ursachen sind ein weiteres Beispiel für die biomedizischen Dominanz  in der heutigen Humanmedizin. Für die Eileiterverschlüsse werden überwiegend bakterielle Infektionen veranwortlich gemacht, andererseits Hormonschwankungen, welche dann auch zu hormonellen Behandlungen führen. Bei der  Endometriose ist es offiziell, das eine Ursache bis heute nicht genannt werden kann und nur Hypothesen existieren.

Da die Schwangerschaft im Körper der Frauen stattfindet und der männliche Anteil „nur“ die Samenzellen sind, können auch  nur diese Gegenstand der Untersuchung sein.
Bei Männern versucht man  daher eine Einschätzung der Fruchtbarkeit zu erlangen, indem die Anzahl, Beweglichkeit und das Aussehen der Spermien beurteilt werden. Als mögliche Ursachen gelten hier eine Mumpserkrankung, ein Hodenhochstand oder ein Krampfaderbruch (Varikozele). Das Rauchen wird ebenfalls mit verantwortlich gemacht.  (2)

Gibt es allgemeine Statistiken bzw. Prozentangaben bzgl. dem Erfolg von umweltbezogenen Kinderwunschanamnesen ?

Da gibt es ehrlicherweise zu wenig Fallanalysen, da diese Möglichkeit einer Kinderwunschbehandlung über Fallanalysen noch relativ neu ist und Forschungen im deutschsprachigen Raum praktisch nicht existieren.
Jede Angabe wäre letztlich immer einem Interessenkonflikt unterworfen, daher sollte man nicht mit Zahlen arbeiten, die letztlich nicht überprüft werden können. Man kann aber eines sagen: Es funktioniert.
Das Paar selbst hat aber auch einen nicht unerheblichen  Anteil an dem Erfolg, indem es wirklich alle Angaben macht, um die Risikofaktoren zu ermitteln. Alles kann wichtig sein, nichts darf vergessen werden !

Gibt es denn Belege, das wirtschaftlich bedeutsame Faktoren, das Milieu der Gebärmutter soweit verändern können, das eine Befruchtung erschwert ist ?

Ja, das wichtigste sollte man selbst vorab überprüfen, bevor man sich mit einer detaillierten Kinderwunschanamnese beschäftigt.
Im Ärzteblatt (5) wurde 2016 über 2 Studien berichtet, wobei eine Studie des BMJ (British Medical Jornal) den Zusammenhang belegt hat, eine kleinere Studie aus Dänemark zeigte zumindestens, das die Empfängniswahrscheinlichkeit bei Alkoholkonsum sinkt.
Das Alkohol systemisch wirkt, zeigt sich besonders, wenn tragischerweise während einer Schwangerschaft Alkohol getrunken wird. Der Alkohol geht dabei über die Blutbahn auch in das Epithel der Gebärmutter und von dort in das Fruchtwasser.
Ein Fötus nimmt dann ungewollt die Restalkoholbestände auf, wobei es zu leichten, tlw. auch zu schwereren irreversiblen Schädigungen in der Entwicklung kommen kann.

Eine zweite Variante ist die etwas vertrautere  Verhütung über diverse Kontrarezeptivas.  
So wurde 2002 auf dem 54 Gynakologen Kongress  in Düsseldorf (5) über unterschiedlichen Wartezeiten berichtet, bis es nach Absezen eines Verhütungspräperates zu einer Schwangerschaft gekommen.

  • Pille (wenige Monate bis 2 Jahre)
  • Depotpräparate (Spritzen) zwischen 6 und 9 Monaten.
  • Spirale (bis zu einem Jahr)
  • Hormonstäbchen (bis zu 3 Monate)
  • Minipille (direkt nach dem Absetzen)

Auch wenn die genauen Gründe unklar sind, dürfte natürlich die Anreicherung dieser synthetischen Wirkstoffe (Gestagene o.ä,) und der Abbauprozess des Körpers eine nicht unmaßgebliche Rolle dabei spielen .
Bei einer Spirale ist es noch deutlicher, da diese lokal direkt am Ort des Geschehens wirkt. Auch hier sorgen Hormone für eine Veränderung vom Milieu, was erst langsam vom Körper abgebaut wird.

Wann sollte man ernsthaft über eine ELBUFA Kinderwunschanamnese nachdenken ?

Es gibt Paare, für die kommt eine künstliche Befruchtung aus ethischen, persönlichen, religiösen oder finanziellen Gründen leider nicht in Frage. Die Fallanalysen können aber auch mit einer konventionellen Kinderwunschbehandlung kombiniert werden, d.h.  
(1) vor Beginn einer Kinderwunschbehandlung
(2) bei Begleitung reproduktionsmedizinischer Therapien
(3) nach reproduktionsmedizinischen Therapien
(4) als letzter Versuch vor einer Eizellspende im Ausland

Eine zweite Variante ist die etwas vertrautere  Verhütung über diverse Kontrarezeptivas.  
So wurde 2002 auf dem 54 Gynakologen Kongress  in Düsseldorf (5) über unterschiedlichen Wartezeiten berichtet, bis es nach Absezen eines Verhütungspräperates zu einer Schwangerschaft gekommen.

  • Pille (wenige Monate bis 2 Jahre)
  • Depotpräparate (Spritzen) zwischen 6 und 9 Monaten.
  • Spirale (bis zu einem Jahr)
  • Hormonstäbchen (bis zu 3 Monate)
  • Minipille (direkt nach dem Absetzen)

Welche weiteren Quellen - neben dem Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit - gibt es, die synthetische Niedrigdosisbelastungen mit der zunehmenden Unfruchtbarkeit in Verbindung bringen ?

In der Schulmedizin sind chronische chemische  Belastungen als Krankheitursache  u.a. mangels valider Diagnostik kaum  existent und alle Länder haben daher  implizit eine (rechtzeitige) Abklärung individueller Belastungen in die Privatmedizin verlagert.
Die ungewollte Kinderlosigkeit  ist aber eine der wenigen Krankheitsbilder, wo es  - wenn auch eher diffus  - zumindestens in Fachliteratur und  Publikumspresse anerkannt ist, auch wenn es in der klinischen Praxis keine Rolle spielt.

(1) Künstliche Befruchtung: Feinstaubbelastung verringert Befruchtungserfolg 2024 (SWR )
(2) Feinstaub und Straßenverkehrslärm erhöhen Risiken für Unfruchtbarkeit 2024 (Ärzteblatt)
(3) Viele Alltagschemikalien stören die Spermienfunktion 2014 (Ärzteblatt)
(4) Die Spermienzahl sinkt und sinkt 2017 (Spiegel)
(5) Mögliche Gründe für männliche Unfruchtbarkeit 2023 (PZ)
(6) Spermien in Gefahr 2023 (Scinexx)
(7) Sowohl auf die männliche wie auch die weibliche Fruchtbarkeit wirken sich Alkohol, Nikotin, Drogen oder Umweltgifte negativ aus. (Frauenärzte im Netz )

Besonders interessant ist, das sogar der Gründer einer der größten europäischen Kinderwunschkliniken, das Institut Bernabeu aus Spanien, Dr Rafael Bernabeu selbst auf seiner Webseite schreibt (8), das chemische Substanzen zweifellos  eine der Ursachen für die Zunahme von Fertilitätsstörungen bei vielen Personen sei.

Eine zweite Variante ist die etwas vertrautere  Verhütung über diverse Kontrarezeptivas.  
So wurde 2002 auf dem 54 Gynakologen Kongress  in Düsseldorf (5) über unterschiedlichen Wartezeiten berichtet, bis es nach Absezen eines Verhütungspräperates zu einer Schwangerschaft gekommen.

  • Pille (wenige Monate bis 2 Jahre)
  • Depotpräparate (Spritzen) zwischen 6 und 9 Monaten.
  • Spirale (bis zu einem Jahr)
  • Hormonstäbchen (bis zu 3 Monate)
  • Minipille (direkt nach dem Absetzen)

Gibt es ein konkretes Beispiel, wo man erkennt, das niedrige, aber regelmäßige chemische Einflüsse die Fruchtbarkeit beeinträchtigen ?

Einen unumstrittenen  Beweis liefert die Medizin selbst.
Dafür muß man nur einmal um 180 Grad denken.
Man kann eine gezielte Belastung des Reproduktionsbereiches nutzen, um bewußt nicht schwanger zu werden, d.h. als klassisches Verhütungsmittel.
Als Alternative  zur Pille, d.h. einer hormonellen Verhütung, kommt heutzutage die Kupferspirale bzw. Kupferkette vielfach zum Einsatz.

  • Kupfer gehört als Metall naturwissenschaflich zur Chemie.  
  • Ab einer bestimmten Menge wirkt es als Schwermetal giftig auf den Organismus  
  • Die Kupferkette nutzt eine geringe Menge (nach Angaben des Herstellers nur ca. 2,4 mg pro Jahr) (9) um eine gezielte Entzündung in der Gebärmutter zu verursachen und die Spermien zu schädigen.
    Das passiert, ohne eine Allergie oder Vergiftung auszulösen.

Das macht eindrucksvoll deutlich, wie unglaublich sensitiv  der gesamte Reproduktionsbereich auf exogene, nicht biologische Stoffeinträge reagiert.

Was noch wichtiger ist... Gibt es auch Beweise, das ein einfaches „Weglassen“ wieder eine Schwangerschaft ermöglicht ?

Hier kann man ebenfalls  das Wirkungsprinzip  der Kupferspirale bzw. kette als eindrucksvollen Beleg anführen.

  • Wenn die Kupferkette entfernt wird  - fachlich die Exposition mit dem Kupfer gestoppt wird - erholt sich das Mileu innerhalb von 2 Monaten häufig, so das in ca. 98 % der Fälle direkt wieder eine Schwangerschaft möglich ist.
  • Das zeigt die evolutionär vorhandenen körpereigenen  Regenerationsfähigkeiten, welche häufig eine komplette Wiederherstellung der  Fruchtbarkeit bei einem Belastungsstop ermöglichen. Zur großen Freude des betroffenen  Paares.

Was noch wichtiger ist... Gibt es auch Beweise, das ein einfaches „Weglassen“ wieder eine Schwangerschaft ermöglicht ?

Hier kann man ebenfalls  das Wirkungsprinzip  der Kupferspirale bzw. kette als eindrucksvollen Beleg anführen.

  • Wenn die Kupferkette entfernt wird  - fachlich die Exposition mit dem Kupfer gestoppt wird - erholt sich das Mileu innerhalb von 2 Monaten häufig, so das in ca. 98 % der Fälle direkt wieder eine Schwangerschaft möglich ist.
  • Das zeigt die evolutionär vorhandenen körpereigenen  Regenerationsfähigkeiten, welche häufig eine komplette Wiederherstellung der  Fruchtbarkeit bei einem Belastungsstop ermöglichen. Zur großen Freude des betroffenen  Paares.

Bei einem Erfolg (d.h. einer Schwangerschaft und Geburt) bekommt man lange Zeit das Lächeln nicht aus dem Gesicht der betroffenen Paare. Diese sind sich dabei bewusst, das sie folgende Abläufe vermeiden konnten, die bei Inanpruchnahme der Reproduktionsmedizin zwangsläufig sich langsam entwickeln.

  • Regelmäßige Termine bzgl. Hormonkontrollen /Zyklusmonitoring  (Fahrkosten, Fahrzeit, Arbeitszeitausfall) .  
  • Hohe finanzielle Eigenbeteiligungen (besonders ab Beginn der künstlichen Befruchtung, welche  schnell 5 stellige Beträge erreichen können
  • Nebenwirkungen und Wechselwirkungen (von leicht bis gravierend), die bei Hormonpräperaten nicht vermeidbar sind
  • Gesundheitlichen Risiken durch invasive Eingriffe (IVF, ICSI, TESE, MESA) die bei Erfolglosigkeit der medikamentösen Therapien häufig notwendig werden.
  • Psychosoziale Belastungen für die Frau, aber auch das Paar durch Enttäuschungen, einerseits  über die ausgebliebene Schwangerschaft, aber sogar auch  mögliche Schwangerschaftsabbrüche.

Was sind kurz und knapp die möglichen Vorteile einer Kinderwunschanamnese ?

Wie bereits auf der Startseite erwähnt, sind die  wesentlichen Vorteile folgende

  • schnelle Abklärung mit wenigen Terminen (Zeitfenster 2 bis 3 Wochen)
  • die nahezu letzte biologische  Möglichkeit, in über 50 % der Fälle doch noch eine natürliche Schwangerschaft  zu erreichen (der Wunsch eines jeden Paares)

Weitere Vorteile sind dadurch gegeben, das Risiken, die mit der Reproduktionsmedizin verbunden sind, komplett vermieden werden können. Das weiß man aber erst dann zu schätzen, wenn man es aus dem Bekanntenkreis gehört hat.

Werden auch labormedizinische, körperliche oder bildgebende Untersuchungen vorgenommen ?

Grundsätzlich ermöglichen Blutuntersuchungen eine erste Einschätzung, die wichtig sein kann.
Die weltweite Labordiagnostik  ist aber primär auf Biomarker ausgerichtet (Hormone, Keimnachweise, Antikörper). Bei Unfruchtbarkeit ist das Spermiogramm  der Goldstandard, welches erste Einschätzungen  bzgl. der Spermienqualität ermöglicht.  
Toxikologische Belastungen bleiben eine reine Privatleistung, haben aber  grundsätzlich auch Limitierungen, die wir mit den Patienten bei den ElbUFA Kinderwunschanamnesen  auch besprechen.

Körperliche  Untersuchungen haben viele bereits beim  Frauenarzt oder Urologen bzw. Andrologen vorgenommen.  Bei  den ElbUFA Kinderwunschanamnesen  ist das nicht mehr erforderlich, so das hier  keine  Positionen mehr eingenommen werden müssen, die manche als  unangenehm empfinden.     

Wie ist der ungefähre Ablauf  bei der Durchführung einer Kinderwunschanamneses ?

  • Videokonferenz zur gegenseitigen Vorstellung, wahlweise  ein persönliches Gespräch vor Ort (Dauer ca. 15 Minuten, kostenlos)
  • Auswertung des ausgefüllten Erstanamnesebogen  (unerfüllter Kinderwunsch), ebenfalls kostenlos  
  • Wahlweise  erfolgt eine  Absage unsererseits  oder ein Angebot  mit dem ungefähren  Honorar
    und einem Terminvorschlag.
    (Bitte beachten Sie, das  Krankenkassen diese Leistungen nicht übernehmen können. Es ist eine reine Selbstzahlerleistung.)
  • Besprechung  vor Ort  und Erklärung für das korrekte Ausfüllen des Kinderanamnesebogens
  • Teminvergabe zur ersten Besprechung  der Kinderwunschanamnese  (wahlweise mit der Frau oder dem Mann )  
  • Zweite Teminvergabe  der Kinderwunschanamnese  (mit  dem zweiten Partner)  
  • Abwarten von mindestens 2, maximal 3 Zyklen nach Abstellen  möglicher Belastungspfade, um dem Körper ausreichend  
    Zeit für eine möglichen Regeneration zu ermöglichen. (Spermatogenese und Oogenese)
  • Falls keine Schwangerschaft eingetreten ist, erfolgt optional eine Besprechung über mögliche  Kinderwunsch-Eigentherapietrainings und eine evtl. Nutzung  fertilitätsfördernder  Wirkstoffe  (siehe  Kinderwunsch-Eigentherapietraining)  

Bitte beachten: Um in über 50 % noch eine natürliche  Schwangerschaft zu realisieren ist - unabhängig vom finanziellen Engagement - auch eine strenge Indikationsstellung erforderlich.
Daher ist eine seriöse Erfolgseinschätzung nur nach Auswertung des  Erstanamnesebogens möglich.

Was unterscheidet die ElbUFA Kinderwunschanamnese von Anamnesen in der Reproduktionsmedizin ?  

Anamnesen in der Reproduktionsmedizin  sind stark auf  Laborwerte (Hormone  u.ä.) und bisherige Behandlungen fokussiert. Der  Bereich LifeStyle  wird auf  Alkohol und Rauchen reduziert. Das wird von uns auch im Rahmen des Erstanamneseformulares  abgefragt, greift aber natürlich in einer Welt,  die auf synthetischen chemischen Verbindungen basiert, zwangsläufig zu kurz .

Jeder Bürger kann aber theoretisch  mit weit über 10.000 Substanzen in Kontakt kommen, wo aus Sicherheitsgründen eine letale Dosis im Tierversuch ermittelt wurde.
Die Risiken  sind im wesentlichen  bekannt, aber fragmentiert in der Fachliteratur verteilt. Einige Risiken sind diffus und wenig „greifbar“ (z.B. Umweltgifte, Feinstaub). Pestizide kann man etwas besser  einschätzen, aber es gibt Menschen, die essen alles und haben keine Probleme, Eltern zu werden. Dann gibt es Paare, die nur Bio Produkte konsumieren, aber es mit der Schwangerschft einfch nicht klappen will.

Ziel bei den Kinderwunschamamnesen ist es, auf 25 Seiten  Belastungspfade  zu erkennen, wo man etwas ändern kann und davon möglichst vieles zu stoppen, zu verringern  und auch zu vermeiden.

Der Erfolg (speziell bei den Kinderwunschanamnesen)  basiert aber nicht  darauf, eine einzige wahrscheinliche Belastung  zu ermitteln. Selbst wenn eine mögliche  Exposition  der mutmaßliche Auslöser ist, wäre dieser Ansatz verschenktes  Potential.  Weglassen  hat  bekanntlich keine Nebenwirkungen.
Man erweitert damit den Kreis möglicher Risikofaktoren um grob geschätzt ca. 500 Milliarden  Euro gegenüber der  Standardversorurng zu erweitern. Was dann zur Schwangerschaft geführt hat, ist meistens  nicht klar erkennbar und für das Paar auch zweitrangig. Wichtig ist die Schwangerschaft und die  Geburt.

Wie groß ist die Erfolgswahrscheinlichkeit einer ElbUFA Kinderwunschanamnese ?  

Dafür sollten zuerst die Erfolgsquoten einer klassischen Kinderwunschbehandlung betrachet werden. Laut dem deutschen  IVF Register  ist nach 4 Transfers eine Erfolgswahrscheinlichkeit von über 70 % möglich.
Das erfordert gleichzeitig die Akzeptanz der  Risiken der Behandlungen, vielen Terminen und finanziellen Eigenanteilen von häufig  10.000 Euro und mehr.
Bei den Kinderwunschanamnesen werden zwar bisher nur knapp über 50 % Schwangerschaftsquote erreicht, die Kosten betragen aber ungefähr nur soviel wie eine künstliche Befruchtung und insgesamt sind nicht mehr als 3 Termine erforderlich. Gesundheitliche Risiken  bestehen für das Paar nicht. Ein kontrollierter Expositionsstop hat keine Nebenwirkungen.

Wie kann ein Paar sicherstellen, das es auch eine qualifizierte Analyse seiner Risiken erhält ?

Obwohl 2 Ärzte unterstützend  für die Praxis tätig  sind, ist deren Kenntnisstand für diese Tätigkeit der Fallanalysen stark begrenzt.
Das liegt u.a. daran, das - trotz Ihrer ethischen  Bedeutung  - für chronische  Niedrigdosisbelastungen kein  Curriculum im Medizinstudium vorgesehen ist. Es gibt keine valide Diagnostik, so das das öffentliche Risiko von möglichen Fehlzuweisungen  jedem Rechtsstaatprinzip widersprechen würde.
Ob eine Substanz  negative Auswirkungen auf die Gesundheit  ist, hängt zwar ursächlich von seiner Toxizität ab.
Ob es dann aber über eine längere Einwirkdauer wirklich klinisch bedeutsam wird, wird auch  durch das  Konsumverhalten, die Lebensführung, möglichen Vorerkrankungen, der Nierenleistung und der genetischen Veranlagungen bestimmt, was naturgemäß bei jedem  Menschen unterschiedlich ist.
Für eine hilfreiche Umsetzung dieser Tätigkeit gibt es verschiedene Ansätze, im wesentlichen bestehen diese aus fachlichen Grundkenntnissen und umfassender Recherche. Es ist also primär eine journalistische Recherchetätigkeit, die aber patientenbezogen publiziert, um weiteres Leid zu beenden und zukünftiges Leid zu vermeiden.
Aus über 10 jähriger Erfahrung sind daher folgende Kenntnisse und Quellen für eine erfolgreiche Einschätzung  hilfreich: 

  • Fachgebiete /Wissenschaften
    Anatomie I Biologie I Chemie I Geologie I Gesundheitswirtschaft  I Industriegeschichte I Medizingeschichte I Medizinprodukte I Medizinrecht I Metallurgie I Pathologie I Pharmakologie  I Physiologie I Toxikologie
  • Quellen wie die ECHA, EMA, BfArM, Gestis, BfR, BVL, UBA, sowie tlw. internationale Datenbanken
    bzgl. gesundheitlicher  Risiken (LD50, SDB) 
  • Fachliche Aussagen und Kasuistiken aus der medizinischen und wisssenschaftlichen  Literatur

Diese werden als Powerpoint Folien mit Quellenangaben aufbereitet, so das insgesamt ein Pool aus über 350 Folien entstanden ist, der allerdings nicht nur unerfüllten Kinderwunsch enthält.
Die Patientenangaben aus dem 25 Seiten umfassenden Kinderwunschanamnesebogen  ermöglichen dann eine individuelle Auswahl von Folien, welche dem Patienten zugeordnet werden.
Je nach vereinbartem Konsultationsaufwand erhält er auch noch weitere Quellenverweise, um für ihn unbekannte Risiken kennenzulernen, die zukünftiges Leid bei Ihm vermeiden (z.B. eine Katerakt OP)

Wo ist die Reproduktionsmedizin einer ElbUFA Kinderwunschanamnese überlegen ?

Natürlich  können  die Kinderwunschanamnesen trotz ihrer unbestrittenen Vorteil für das einzelne Paar kein Ersatz für die klassische Reproduktionsmedizin  sein.
In folgenden Situationen sind sie sogar die einzige Möglichkeit.

  • Bei alleinstehenden  Frauen (“Single Mums”), die ohne Partner ein Kind großziehen möchten
  • Bei jungen Frauen, die erst später Kinder bekommen möchten (“Social Freezing”), wenn die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Schwangerschaft reduziert ist.
  • Bei lesbischen Paaren
  • Bei nachgewiesener Unfruchtbarkeit des Mannes (z.B. nach einer gewollten Samenleiterdurchtrennung
    Vasektomie, non obstruktive Azoospermie)

Müssen beide Partner teilnehmen ?

Eine kinderwunschbezogene Fallanalyse  kann auf verschiedene Art und Weise durchgeführt werden:

  • für beide Partner
  • nur für die Frau
  • oder nur für den Mann.

Sofern sich über den Erstanamnesebogen herausstellt, das ein Partner keinerlei Auffäligkeiten hat, kann evtl. auch darauf verzichtet werden. Da allerdings trotzdem nicht direkt erkennbare Belastungen bestehen können, ist häufig eine gemeinsame Analyse doch sinnvoll.

Quellen

(1) Weibliche Ursachen der Sterilität (Uniklinik Ulm)
Link zur Quelle

(2) Männliche Ursachen der Sterilität (Uniklinik Ulm)
Link zur Quelle

(5) Englische und dänische Studie zum Thema Infertilitität und Alkohol (Ärzteblatt )
Link zur Quelle

(1) Künstliche Befruchtung: Feinstaubbelastung verringert Befruchtungserfolg 2024 (SWR )
Link zur Quelle

(2) Feinstaub und Straßenverkehrslärm erhöhen Risiken für Unfruchtbarkeit 2024 (Ärzteblatt)
Link zur Quelle

(3) Viele Alltagschemikalien stören die Spermienfunktion 2014 (Ärzteblatt)
Link zur Quelle

(4) Die Spermienzahl sinkt und sinkt 2017 (Spiegel)
Link zur Quelle

(5) Mögliche Gründe für männliche Unfruchtbarkeit 2023 (PZ)
Link zur Quelle

(6) Spermien in Gefahr 2023 (Scinexx)
Link zur Quelle

(7) Sowohl auf die männliche wie auch die weibliche Fruchtbarkeit wirken sich Alkohol, Nikotin, Drogen oder Umweltgifte negativ aus. (Frauenärzte im Netz )
Link zur Quelle

(8) Einfluss auf die Fruchtbarkeit (Instituto Bernabeu )
Link zur Quelle

(9) Kupferkette Mythen und Fakten  (Gynefix)
Link zur Quelle

(5) Fachartikel Verhütung und Rückkehr zur Fertilität 2002 (IDW)
Link zur Quelle